Nahrungsmittelallergien359 Nahrungsmittelallergien – Prävention;

Dr. Adriena Stelzig

Bild von Frau Dr. Adriena Stelzig

Allgemeinmedizinerin 1010 Wien

Schwerpunkt: Homöopathie, Bioresonanz, Kinesologie

Nahrungsmittelallergien – Prävention

Kurzinfo

Die Lehrmeinung, bei erhöhtem Risiko für Nahrungsmittelallergien in der Babynahrung auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, wird durch neue Studien in Frage gestellt.

Detailinfo

Kinder, die in den ersten 11 Lebensmonaten Erdnüsse zu essen bekommen haben, haben deutlich seltener eine Erndnussallergie entwickelt, als Kinder aus der Kontrollgruppe ohne frühen Erdnusskonsum.
Es gibt immer mehr Hinweise, dass eine frühe Zufütterung von potentiell allergenen Lebensmitteln die Entwicklung einer Allergie wirksamer verhindert, als die verzögerte Gabe. Ein Weiterstillen während der Beikosteinführung wird weiterhin empfohlen.

Fazit: bei kleinen und bei großen Menschen die Ernährung möglichst vielfältig gestalten.
Die meisten Kinder probieren gerne, was die Erwachsenen essen, normalerweise spricht nichts dagegen. Persönliche Vorlieben und Abneigungen der Kinder sollten berücksichtigt werden (z.B. Kinder, die Milch nicht mögen, vertragen sie oft auch schlecht).

2016-06-15 18:20:59