Depression/Psychopharmaka/Homöopathie;251 Depression/Psychopharmaka/Homöopathie;

Dr. Adriena Stelzig

Bild von Frau Dr. Adriena Stelzig

Allgemeinmedizinerin 1010 Wien

Schwerpunkt: Homöopathie, Bioresonanz, Kinesologie

Depression/Psychopharmaka/Homöopathie

Kurzinfo

Die Ausgaben für Psychopharmaka sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Eine Kombination der Behandlung mit Psychotherapie und/oder Homöopathie kann langfristig die Kosten senken und die Lebensqualität verbessern

Detailinfo

Die Ausgaben für PSYCHOPHARMAKA sind im Zeitraum von 2006 bis 2013 um 31 Prozent gestiegen (lt. Studie unter der Leitung der Donau-Universität Krems, im Dezember 2015 in der Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie veröffentlicht). Der Anstieg ist insbesondere auf die Gruppe von Antidepressiva und Antipsychotika zurückzuführen. Die Steigerung der Kosten für Psychopharmaka übertrifft die aller pharmazeutischen Produkte (17.8 %) deutlich.

Diese Zahlen wiederspiegeln eindrucksvoll unsere Lebensweise. Funktionieren und produktiv sein ist die Devise. Das ist mit Psychopharmaka rasch wieder zu erzielen.
Bei Patienten mit Depressionen wird relativ schnell ein "Serotoninmangel" diagnostiziert, dieser wird mit einem Antidepressivum behoben. Die Ursache für den Serotoninmangel wird oft nicht hinterfragt, bzw. es fehlt an Geld/Zeit dafür. PSYCHOTHERAPIE auf Krankenkasse ist Mangelware, viele Menschen können sich regelmäßige Therapie nicht leisten.

Es gibt Depressionen, die eine medikametöse Therapie rechtfertigen, sei es vorübergehend bis zur Bewältigung eines Problems, oder auch langfristig (z.B. die sogenannte endogene Depression, bei der man keine auslösende Ursache finden kann).
Durch psychotherapeutische Begleitung können die Kosten für die Behandlung psychisch kranker Menschen deutlich gesenkt werden. Ein Wiederauftreten der psychischen Probleme ist bei alleiniger Medikamententherapie wahrscheinlicher als bei einer Kombination mit Psychotherapie.

Die HOMÖOPATHISCHE BEHANDLUNG von Depressionen basiert auf ausführlichen Gesprächen, die neben ev. auslösenden Ursachen die individuellen Eigenschaften und Reaktionen berücksichtigen. Es gibt eine Fülle von Arzneien, die in Frage kommen, Selbstbehandlung ist nicht zu empfehlen. Akute Krisen können oft in relativ kurzer Zeit bewältigt werden, normalerweise muss man allerdings bei einer Depression mit einer längerfristigen Behandlung rechnen. Eine laufende medikamentösere Behandlung wird in der Regel beibehalten, bei Besserung des Zustandes kann diese reduziert/abgesetzt werden – bevorzugt vom verschreibenden Arzt.
Ein selbständiges Absetzen von Psychopharmaka ist nicht ratsam, es könnte – je nach Substanz – zu Entzugserscheinungen kommen, aber auch zu einem Wiederaufflackern der ursprünglichen Krankheit.

2016-01-03 18:51:19